Hairspray – So war das Casting-Wochenende

Die Musicalwochen 2020 bringen „Hairspray“ ins Neusser Globe. 33 Kandiatinnen und Kandidaten haben am 8./9. Februar am Casting teilgenommen – und es waren viele erfolgversprechende Talente dabei.

Einen Beitrag darüber, ausgestrahlt in der Aktuellen Stunde, Lokalzeit Düsseldorf am 11. Februar 2020, kann man sich hier in der WDR-Mediathek anschauen: https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit-duesseldorf/video-lokalzeit-aus-duesseldorf—478.html

Jungs können sich noch bewerben

Sven Post (Regisseur) und Edwin Schulz (musikalischer Leiter) blicken zuversichtlich auf die kommenden Probenmonate. Die Rollenverteilungen werden in den nächsten Wochen festgelegt. Übrigens: Einige männliche Darsteller könnte die Produktion noch gebrauchen. Also hier ein Aufruf an die Jungs: Wer sich gerne bewegt und tanzt, kann sich gerne noch nachbewerben. Bei „Hairspray“ werden ausdrücklich auch Leute gesucht, die optisch von der „Norm“ abweichen dürfen.

Eindruck vom Hairspray-Casting-Wochenende

Casting für Hairspray

Neusser Musicalwochen – DarstellerInnen gesucht!

Für die 2020er Musicalproduktion „Hairspray“ der Neusser Musicalwochen im Globe Theater werden engagierte und talentierte DarstellerInnen ab 15 Jahren mit intensiver Gesangs- und Tanzerfahrung gesucht.

Für die Auditions müssen vorbereitet werden:

  • 1 moderner Theatermonolog
  • 1 Musicalsong
  • 1 Popsong

Mindestens einer des Songs in deutscher Sprache.

Bitte beachten:

Hauptprobentag ist samstags 10-18 Uhr.
Darüber hinaus gibt es Gesangs- und Tanztraining nach Absprache.
In den Sommerferien gibt es eine verpflichtende, tägliche Probenphase vom 20.07.-11.08.2020. In der Endprobenwoche vom 29.08.-08.09.2020 wird ebenfalls jeden Abend geprobt.

Anmeldeschluss: 02.02.2020

Die Bewerbungsunterlagen (siehe unten) mit Noten für die Klavierbegleitung während des Castings müssen bis zum 02.02.2020 im Kulturforum Alte Post oder im RomaNEum eingegangen sein.

Vorsprechen: 08.02./09.02.2020 (evtl. 07.02.2020 für Choreographie)
Ort: Kulturforum Alte Post

Die Produktion dient der vorberuflichen und studienvorbereitenden Orientierung. Daher werden keine Gagen gezahlt.

Fragen zum Casting:
Eddy Schulz, Musikalischer Leiter, edschulz88(at) googlemail.com

Downloads:
Bewerbungsformular (Volljährige) (PDF-Datei)
Bewerbungsformular (Teilnehmende bis 18 Jahren) (PDF-Datei)

Premiere begeistert gefeiert!

Mit Standing Ovations endete die Premiere von „Alice im Wunderland“. Ein absolut begeistertes Publikum feierte die Darstellerinnen und Darsteller samt Band und Chor mit einem nicht enden wollenden Applaus.

Hier die Kritik in der Neuß-Grevenbroicher Zeitung vom 9. September: Musical „Alice im Wunderland“ feiert Premiere

Sieben weitere Chancen gibt es noch im September, das Stück zu sehen:
Am 11. um 19 Uhr, am 14. um 20 Uhr, am 15. um 16 Uhr, am 18. um 19 Uhr, am 20. um 20 Uhr, am 21. um 20 Uhr, am 22. um 19 Uhr.

Alice im Wunderland

Alice im Wunderland

Plakat zu Alice im Wunderland – das Musical

Premiere begeistert gefeiert

Mit Standing Ovations endete die Premiere von „Alice im Wunderland“. Ein absolut begeistertes Publikum feierte die Darstellerinnen und Darsteller samt Band und Chor mit einem nicht enden wollenden Applaus.

Hier die Kritik in der Neuß-Grevenbroicher Zeitung vom 9. September: Musical „Alice im Wunderland“ feiert Premiere

Sieben weitere Chancen gibt es noch im September, das Stück zu sehen: Am 11. um 19 Uhr, am 14. um 20 Uhr, am 15. um 16 Uhr, am 18. um 19 Uhr, am 20. um 20 Uhr, am 21. um 20 Uhr, am 22. um 19 Uhr.

Kreativ-Team

Regie: Sven Post
Musikalische Leitung: Eddy Schulz
Choreografie: Tanja Emmerich
Kostüm/Bühne/Maske: Sergio Abajur
Technik: Michael Kloss
Ton: Amadeus Sektas
Dramaturgische Mitarbeit: Hans Ennen-Köffers, Dennis Palmen
Regieassistenz: Sonja Klempert, Robin Laumeyer
Musikalische Assistenz: Jannike Münstedt

Einblick in die Proben zu Alice im Wunderland:

ALICE im Wunderland MUSICAL from Filmknopf on Vimeo.

Diese Drei stecken hinter dem Wunderland

„Alice im Wunderland“ ist eine echte Uraufführung im Globe, eigens geschrieben und komponiert für die Neusser Musical-Wochen 2019. Drei Freunde haben diese Arbeit geleistet: Franka von Werden, Karima Rösgen und Eddy Schulz verstehen einander ohne Worte. „Alice“ stellte sie dennoch vor besondere Herausforderungen:

Franka von Werden - Texterin

Franka von Werden – Texterin

Schauspielerin Franka von Werden hat den Text für das Stück geschrieben. „Das Buch erzählt keine dramaturgisch durchlaufende Story, es ist wie ein Flickenteppich“, sagt Franka, „voller Freaks aus dem Kuriositätenkabinett“. Sie hat aus dem Wirrwarr eine spielbare Geschichte gemacht. Sprachlich arbeitet sie mit der Originaltexten und ergänzt diese nahtlos um viele neue Passagen. Die 34jährige Darstellerin (u.a. beim TAS-Ensemble) freut sich schon sehr darauf, ihre Arbeit live auf der Bühne dargestellt zu erleben.

Karima Rösgen - Songtexterin

Karima Rösgen – Songtexterin

Karima Rösgen hat sich die genialen Songtexte ausgedacht, die voller Anspielungen, Witz, Doppeldeutigkeiten und Poesie stecken. In den Liedern dürfen sich die schrägen Charaktere entfalten, „man kann mit Katze, Maus, Hutmacher und Co. wunderbar spielen“, findet Karima, „Alice ist ja auf verschiedene Art und Weise speziell in der Popmusik verarbeitet worden, wenn es um psychologische Grenzerfahrungen oder auch Drogenkonsum ging.“ Freuen wir uns auf die „Tee-Party“ und weitere verrückte Szenen…

Eddy Schulz - Komponist und Musikalischer Leiter

Eddy Schulz – Komponist und Musikalischer Leiter

…die Edwin Schulz zum Klingen bringt. Er hat die gesamte Musik komponiert und dabei tief in die Wundertüte gegriffen. Vom leisen „Flehen“ bis zum großen „Vorhang auf“ ist alles untergebracht, was ein Rock-Pop-Musical bieten kann. „Wir ergänzen die klassische Besetzung sogar um eine Violine und Harfe, das wird sehr schön. Und weil wir wieder die CHORicals vom Marie-Curie Gymnasium dabei haben, konnte ich auch da aus dem Vollen schöpfen und habe das in den Arrangements umfangreich genutzt“, so der musikalische Leiter.

Die Alice-Darsteller*innen

Einladung ins Wunderland

Pressekonferenz Alice

v.l.. Holger Müller (Leitung Musikschule), Hans Ennen-Köffers (Leitung Alte Post), Edwin Schulz (Musik), Sven Post (Regie), Tanja Emmerich (Choreographie), Dr. Volker Gärtner (Sparkasse) und im Vordergrund Finn Schuy („Hutmacher“) und Antonia Krapp („Alice“) bei der Pressekonferenz im RomaNEum

Wer „Alice im Wunderland“ besucht, wird wundersame Überraschungen erleben. Dies machten die Verantwortlichen jetzt beim Pressegespräch im RomaNEum deutlich. Die zweite Uraufführung in der Geschichte der Neusser Musicalwochen ist die insgesamt 22. Produktion in Kooperation zwischen der Neusser Musikschule und dem Kulturforum Alte Post. Sie wird keine Disney-Geschichte – sondern vielmehr ein phantastisches Märchen, das sich an ein Publikum ab einem Alter von zwölf Jahren richtet.

Regisseur Sven Post erklärte seinen Ansatz, mit der Aufführung im Globe eine Geschichte vom Erwachsenwerden zu erzählen. Alice ist darin noch keine ausgereifte Persönlichkeit, sondern zunächst dreigeteilt. Die bekannten Figuren – vom verrückten Hutmacher bis zum hektischen Kaninchen – werden zu ihren Wegbegleitern und fügen sich in die Handlung ein. Musikalisch hat Edwin Schulz das Stück im Rock-Pop-Bereich angesiedelt und schöpft aus voller Bandbreite. „Wir haben kleine leise Sequenzen dabei – bis zum zum ganz großen Kino“, verrät er. Auch die Instrumentierung wird besonders sein. Streicher und sogar Harfenklänge sind dabei. In den Tanzszenen lässt Tanja Emmerich viel Raum für Improvisation, der vom Ensemble ideenreich gefüllt wird. Darin finden sich bekannte und neue „Musicalwochen“-Gesichter. Und auch der Chor des Marie-Curie-Gymnasiums unter der Leitung von Mario Stein ist nach den guten Erfahrungen aus 2018 wieder mit dabei. „Neben dem Schulorchester wollen wir unsere CHORicals zu einem zweiten musikalischen Standbein an unserer Schule ausbauen“, so Stein. Die Unterstützung ist mehr als willkommen und wird in einem Großteil aller Songs auch eingesetzt.

Von wunderbaren, zu erwartenden „Gänsehaut-Momenten“ sprach Dr. Volker Gärtner (Sparkassenvorstand, Sparkassenstiftung). Als verlässlicher Sponsor ist sein Haus seit Anbeginn treuer Begleiter und Partner der Musicalwochen. „Sie verstehen es, Menschen zu begeistern“, so Gärtner „darum sind wir aus voller Überzeugung gerne unterstützend dabei.“ Holger Müller und Hans Ennen-Köffers als Verantwortliche für die Musikschule und das Kulturforum Alte Post unterstrichen den Bildungsauftrag ihrer Einrichtungen und die außergewöhnlichen Fördermöglichkeiten, die alle im Casting ermittelten Ensemble- und Bandmitglieder nutzen können. Antonia Krapp (Alice) und Finn Schuy (Hutmacher) von der Trainingsarbeit und von ihrem Rollenverständnis. Eine vielversprechende musikalische Kostprobe rundete das Pressegespräch im RomaNEum ab.

Alice im Wunderland – der Vorverkauf hat begonnen!

Die Neusser Alice ist kein „Kindermärchen“. Sie spricht ein jugendliches und erwachsenes Publikum an. Die Faszination der literarischen Vorlage liegt für die Macher der Produktion einerseits in der phantastischen Wunderwelt und ihren Figuren, andererseits in der entwicklungspsychologischen Symbolkraft. Wir begleiten Alice auf dem Weg zum Erwachsenwerden. Dabei blicken wir zurück in die Entstehungszeit der Story und damit in eine viktorianische Gesellschaft, die erste Ansätze der modernen Psychologie begeistert aufnahm und verarbeitete.

Vor diesem Hintergrund erlebt sich die gemobbte Alice im Wunderland dreigeteilt. Zu Beginn sucht sie ihren Weg ohne Ziel und ohne „Sich-selbst-bewusst-zu-sein“. Sie reift im Verlauf des Stückes zu einer sich selbst akzeptierenden „erwachsenen“ Persönlichkeit.
Begleitet von Dideldi und Dideldum trifft Alice die grinsende Katze, die nervige Herzogin, den verrückten Hutmacher, die köpfende Herzkönigin mit ihrem absurden Spielkartenheer und viele weitere Figuren aus der der Lewis Carroll-Welt – all dies modern und zeitgemäß übersetzt.